Therapie-Methoden

Physiotherapie

Behandlung des Gewebes durch Druck- und Zugreize.

Osteopathie

Die Grundlagen der Osteopathie wurden von Andrew Taylor Still 1874 in Amerika geschaffen. Später wurden diese auf das Pferd übertragen, und seit ca. 1950 ist es ein Bestandteil der Therapie bei Pferden.

Eine direkte Übersetzung lautet wie folgt:

Dem Knochen wird der Weg gezeigt.

Hier ist zu erwähnen, dass die Osteopathie das Behandlungsspektrum der Chiropraktik mit einschließt. Ich möchte aber auch vor „ Knochenbrechern“ warnen. Bei zu großer ruckartiger Kraftaufwendung zusammen mit den physikalischen Gesetzen des Hebels kann an den Gelenken, Bändern und Sehnen usw. sehr leicht ein irreversibler Schaden entstehen.

Um osteopathisch Wirken zu können sind genaueste Kenntnisse der Anatomie des Pferdes Grundvoraussetzung.

Lasertherapie/Laserakupunktur

Hierbei handelt es sich um eine stoffwechselaktivierende Methode, bei der der Lichtimpuls in den Gewebezellen aufgenommen und in Energie umgewandelt wird. Die Zellen können dadurch ihre Lebensfunktion aufrecht er­halten bzw. bei bereits gestörter oder schon krankhaft veränderter Funktion wieder zu ihrer ehemaligen physio­logischen Funktion zurückkehren. In der Humanmedizin wird diese Methode schon seit langem mit großem Erfolg eingesetzt!

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Indikationen 

  • Wunden, gestörte Wundheilung, Nachbehandlung von OP-Wunden
  • Alle Arten von Entzündungen und Ödemen
  • Verspannungen, Spasmen
  • Arthrosen, Knochenbrüche
  • Muskelstärkung
  • Leistungssteigerung

Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS)

Bei der TENS-Therapie wirken elektrische Impulse durch die Haut auf die Nerven, um Schmerzen zu lindern oder zu vermeiden. Die körpereigenen Schmerzhemmstoffe werden aktiviert, was zu einer lang anhaltenden Schmerz­linderung, verbesserten Durchblutung und zu beschleu­nigter Heilung auch bei chronischen Schmerzen führen kann.

Indikationen 

  • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen
  • Schmerzen bei Erkrankungen des Bewegungs­apparates, wie z.B. Überlastung, Reizung, Abnutzung
  • Schmerzen aufgrund rheumatischer Erkrankungen

Magnetfeldtherapie

Bei dieser Therapieform werden Magnetfelder erzeugt, wobei durch den Takt der durchflutenden Magnetfeld­pulsatin der Zellstoffwechsel positiv beeinflusst werden kann. Über einen bestimmten Zeitraum angewendet kann der Energiestoffwechsel der Zellen gesteigert werden.

Indikationen 

  • Verzögerte Wund- und Knochenheilung
  • Sportverletzungen
  • Stoffwechselstörungen

Ultraschalltherapie

Der Ultraschall, mit einer Frequenz zwischen 1 MHz und 3 MHz, wird über ein Kontaktgel auf die zu beschallende Fläche gebracht. Man kann hier von einer »Mikromassage« der Körperzellen sprechen wodurch Stoffwechsel- und Heilungsprozesse gesteigert werden können.

Indikationen 

  • Wundheilung
  • Schmerzen und Muskelspasmen
  • Hämatome
  • Rupturen und Läsionen von Bändern und Sehnen Verkalkung
  • Elastizitätsverlust der Gelenkkapsel

Weitere Therapiemethoden

Bewegungstherapie:
Therapeutischer Beritt und therapeutisches Longieren. Die »Patienten« werden in ihren Heimatställen behandelt.